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Tennis: (Westfälischer Tennis-Verband e.V.)
WTV-Verbandstag - 28. Februar 2004 - Stadthalle Kamen

Kamen. Das prominent besetzte Podium bei der Talkrunde „Tennis - Quo Vadis“ beim Verbandstag des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) am vergangenen Samstag (28. Februar 2004) in Kamen war sich vor knapp 300 Zuschauern in der Stadthalle in einem Punkt einig: „Es wird zuviel gejammert!“ Unter der Leitung der TV-Sportjournalistin Ulrike von der Groeben (RTL) analysierten der ehemalige Wimbledonsieger Michael Stich, Ex-Boris-Becker-Coach Günther Bosch, Prof. Dr. Dr. Josef Hackforth (Dekan der TU München), ARD-Tenniskommentator Volker Kottkamp, Paul Krengel (1. Vorsitzender des Deutschen Mannschaftsmeisters Blau-Weiß Sundern) sowie Robert Hampe (Präsident des WTV) und Frank Hofen (WTV-Medienreferent) die Ursachen für das derzeitige Tennistief und suchten nach Möglichkeiten, um aus der Krise herauszukommen.
Ganz negativ wollte Günther Bosch die aktuelle Situation in Tennis-Deutschland nicht sehen: „Die Ergebnisse sind besser als ihr Ruf. So hat Rainer Schüttler gerade erst ein hervorragendes Jahr 2003 hinter sich.“ Der ehemalige Becker-Coach beklagte jedoch die fehlende Begeisterung, die Schüttlers Erfolge eigentlich hätten mit sich bringen müssen. Die Gründe darin sieht Michael Stich in dem zurückhaltenden Auftreten Schüttlers den Medien und dementsprechend der Öffentlichkeit gegenüber. „Aus der Sicht eines Spitzensportlers kann ich seine Verhaltensweise zwar verstehen, doch leider hilft sie dem deutschen Tennis nicht weiter“, so der ehemalige deutsche Davis Cup-Teamchef, der in dieser Funktion aber auch einen weiteren Grund für das derzeitige Tennistief ausgemacht hat: „Es fehlt die Breite in der Spitze. Früher hatten wir zwölf deutsche Spieler unter den besten hundert der Welt. Da war gegenseitiger Ansporn vorhanden. Heute fehlt neben diesem Ansporn auch die Bereitschaft für den Erfolg schwer zu arbeiten. Die besten Jugendlichen Deutschlands suchen immer den einfachsten Weg.“
Erheblicher Mitgliederschwund, Turnierabsagen und geringeres Medieninteresse sind für Prof. Dr. Dr. Josef Hackforth weitere Gründe für die Misere. „Überall muss angesetzt werden. Vor allem bei der Nachwuchsförderung.“ Positiv stellten alle Beteiligten die Nachwuchsförderung in Frankreich und Spanien heraus. „Das heißt, wir benötigen einen zentralen Nachwuchsstützpunkt, beispielsweise mit Michael Stich als Coach“, forderte Prof. Dr. Dr. Hackforth den ehemaligen Wimbledonsieger auf, diesen Vorschlag zugleich in die Tat umzusetzen. „Ich habe genau dieses Projekt dem DTB-Bundestrainer Klaus Eberhard vor 1 ½ Jahren vorgestellt. Bis heute warte ich auf eine Reaktion“, zeigte sich Michael Stich vom Deutschen Tennis Bund (DTB) enttäuscht.
Robert Hampe forderte dementsprechend alle Verantwortlichen des Deutschen Tennissports auf Bundes- und Verbandsebene auf, die Eitelkeiten zu beseitigen, denn „der Spitzenspieler ist ein Werk von allen, angefangen vom Verein über Kreis, Bezirk, Verband bis hin zum DTB. Nur die Bündelung aller Kräfte kann den deutschen Tennissport nach vorne bringen.“
Derzeit werden in Deutschland rund fünf Millionen Euro in den 18 Tennisverbänden für die Nachwuchsförderung ausgegeben. „Doch wo ist der Erfolg?“, fragte Frank Hofen. „Es geht den Jugendlichen viel zu schnell viel zu gut“, glaubt Volker Kottkamp, der damit auf das Problem aufmerksam machte, dass deutsche Nachwuchshoffnungen bei den Jugendlichen immer wieder zu den Besten der Welt gehören. Im Erwachsenenbereich scheitern sie jedoch kläglich. Paul Krengel forderte deshalb die Anzahl an kleineren Weltranglisten-Turniere zu erhöhen. Günther Bosch sieht außerdem Reformbedarf bei der Tennis-Bundesliga: „Für die Jugendlichen ist es eine besondere Motivation, irgendwann mal in der Bundesliga aufschlagen zu können. Durch die Ausländerschwemme haben sie aber kaum noch die Gelegenheit dazu.“
Michael Stich forderte die derzeitigen Spitzenspielerinnen und Spieler auf, sich der Verantwortung zu stellen und mehr Biss zu zeigen. Allerdings müsse auch der DTB wieder optimale Bedingungen schaffen. „Leider hat der ehemalige DTB-Präsident Dr. Claus Stauder das damals erwirtschaftete Geld wieder mit vollen Händen ausgegeben, ohne daran zu denken, was nach Steffi, Anke, Boris und mir kommt. Es wurde überhaupt nicht an die Zukunft gedacht“, so Stich. Prof. Dr. Dr. Hackforth pflichtete ihm bei und verlangte eine bessere Trainerausbildung. Dann könnten die Trainer laut Günther Bosch auch wieder mehr darauf achten, dass Spieler und keine Athleten ausgebildet werden. So würde die sich die Attraktivität des Tennissports wieder erhöhen. „Und nur mit Erfolgen deutscher Akteure steigt auch wieder die Medienpräsenz“, ist sich Volker Kottkamp sicher, der auf die derzeitig populären Sportarten Radrennen, Skispringen, Biathlon, Skilanglauf und Formel 1 verwies.
Zum Abschluss der Podiumsdiskussion warnte Robert Hampe: „Wir dürfen uns aber nicht bemitleiden, sondern müssen tatsächlich alle an einem Strang ziehen, damit Tennis wieder zum Leben erweckt wird.“ Dabei sind nun vor allem der DTB und seine Landesverbände sowie die hoffnungsvollen Spielerinnen und Spieler gefordert, denn „Tennis hat auch heute noch ein enormes Potenzial in Deutschland. 4,1 Millionen Menschen sind tennisbegeistert. Das muss genutzt werden“, fordert Prof. Dr. Dr. Hackforth.
Schatzmeister Schulte-Uebbing versprach bis zum Jahr 2006 keine Beitragserhöhung SV Blau-Weiß Alstedde (Lünen) ist „WTV-Verein des Jahres 2003“ Nach dem die Vereinsvertreter des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) am Vormittag in aufmerksam der Podiumsdiskussion gefolgt sind, beschäftigten sie sich im 2. Teil des Verbandstages in der Kamener Stadthalle mit eigenen Schwerpunkten innerhalb des Westfälischen Tennis-Verbandes. „Vor einem Jahr sprach ich von einem Silberstreifen am Horizont“, so WTV-Präsident Robert Hampe (54), „den ich auch weiterhin sehe, doch Flecken trüben manchmal diesen Blick.“ Dies war zweifelsohne Kritik an dem Deutschen Tennis Bund, der mit negativen Schlagzeilen die Arbeit an der Basis erschwert und somit wenig dazu bei trägt, den Abwärtstrend zu stoppen: „Wir haben im vergangenen Jahr einen Mitgliederschwund von vier Prozent zu verzeichnen“, so Hampe, und liegen nun unter der magischen Zahl von 200.000.“ Hinter den Landesverbänden Bayern, Württemberg und Niedersachsen ist der WTV der viertgrößte Mitgliedsverband innerhalb der 18 DTB-Landesverbände, doch Hampe sieht den WTV auf dem richtigen Weg: „Es ist schwierig diesen Abwärtstrend zu stoppen, doch die vom Präsidium eingeleiteten Kampagnen zeigen dort, wo wir diese durchgeführt haben, Mitgliederzuwächse.“ So war im vergangenen Jahr einmal mehr die Streettennis-Tour mit über 5.000 Kindern in sieben Städten genauso ein Erfolg wie die zahlreichen Worksshops und Gesprächsabende, die der WTV seinen Vereinen unter dem Stichwort „Dämmerschoppen“ angeboten haben. Demzufolge richtete WTV-Präsident Hampe auch einen dringlichen Appell an die 936 WTV-Vereine, die vom Präsidium aufgezeigten Initiativen aufzunehmen und an der Basis umzusetzen.
„Wenn Sie nicht mit machen, liebe Tennisfreunde, dann sind all unsere Bemühungen zum Scheitern verurteilt,“ so Hampe. Um das Engagement der Vereine zu steigern, wurde erstmals ein Wettbewerb „Westfälischer Tennisverein des Jahres“ ausgeschrieben, der für den Sieger einen Zuschuss zu Jugendarbeit in Höhe von 750 Euro vorsah. Insgesamt hatten sich 16 Vereine an diesem Wettbewerb beteiligt und bewertet wurden Kriterien wie unter anderem „Gegen den Trend schwimmen, Außergewöhnliche Maßnahmen und Verwirklichung der gesteckten Vereinsziele“. Letztlich machte der SV Blau-Weiß Alstedde (Lünen) das Rennen vor dem TC Menden und dem TC Kamen-Methler, wobei die Bemühungen des zweit- bzw. Drittplatzioerten noch mit 500 Euro sowie 250 Euro für die Vereinskasse honoriert wurde.
Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, stand demzufolge der 1,6 Millionen Euro Haushaltsplan 2004 im Mittelpunkt der Diskussion. Hier macht sich natürlich auch die rückläufige Mitgliederzahl bemerkbar, gleichwohl konnte Schatzmeister Dirk Schulte-Uebbing (Dortmund) mit einer für die Vereine erfreulichen Mitteilung aufwarten: „Es wird bis zum Jahre 2006 keine Beitragserhöhung geben.“ Die geringeren Einnahmen machten sich natürlich in allen Etatposten bemerkbar, gleichwohl gehen immerhin noch 40 Prozent des Etats (664.000 Euro) in die Jugend- und Sportförderung des Verbandes. Weiteres Einsparpotential wurde im Bereich der Verwaltung ausgemacht, so wird die WTV-Geschäftsstelle Mitte des Jahres aus den angemieteten Räumen ausziehen und in das daneben befindliche eigene Schulungs- und Verwaltungszentrum übersiedeln. Außerdem ist beabsichtigt, die beiden bisher selbständigen Bezirke Dortmund/Hamm und Ruhrbezirk bis zum Jahre 2006 in einen gemeinsamen Bezirk überzuführen.
Nur mit dieser stringenten Haushaltskonsolidierung konnte Schulte-Uebbing den geringeren Einnahmen zufolge den Etat von 2,05 Millionen Euro im Jahre 2003 auf 1,54 Millionen Euro im Entwurf für das Haushaltsjahr 2005 möglich machen, ohne das es substanzielle Verschlechterungen seitens des Verbandes gegenüber seinen Vereinen gibt. Im Gegenteil. Erstmals wird der WTV seinen kompletten Ergebnisdienst online unter dem Titel >the League< möglich machen, wobei den Vereinen keine Gebühren in Rechnung gestellt werden. Das einzige was sie erbringen müssen, ist das Eingeben der Ergebnisse am jeweiligen Spieltag. Mit einer Null versehen ist außerdem die Etatposition >Investitionen in DTB Holding GmbH< für das Jahr 2004, nach dem der Verband im letzten Jahr dem Deutschen Tennis Bund noch einen Betrag von 37.000 Euro für die Wirtschaftlichkeit nach Hamburg überweisen hat.
Eine Wahl war aber dennoch notwendig geworden. Dr. Hansjoachim Hermann (Schwarz-Weiß Siegen) war aus gesundheitlichen Gründen aus der WTV-Rechtskommission ausgeschieden, diese Beisitzerposition wird zukünftig von Christian Müller (TC Bigge-Olsberg) wahrgenommen, dem Präsidenten des Landgerichts Arnsberg. Eine sportliche Replik auf das Jahr 2003 nahmen noch einmal Sportwart Sören Friemel (Münster), Jugendwartin Gerti Straub (Erkenschwick) und Breitensportwart Ernst Sasse (Schöppingen) vor und mit den einigen Ehrungen wurde dann seitens des Verbandes endgültig das Sportjahr 2003 beendet.
Ehrungen und Auszeichnungen Seit 1992 führt das offizielle Organ des Westfälischen Tennis-Verbandes >WESTFALEN-TENNIS< die Wahl der „Tennisspieler/-in und Mannschaft des Jahres“ durch. In jeder Kategorie werden jeweils fünf Personen bzw. Teams den Lesern vorgestellt und per Stimmkarten wird entschieden. Neben den sportlichen Erfolgen ist aber auch das persönliche Auftreten außerhalb der Tennisplätze und das Verhalten in der Öffentlichkeit ein Bewertungskriterium. Insgesamt wurden der Redaktion 2.699 Karten zugesandt und die Auswertung ergab folgende Resultate:
WTV-Mannschaft des Jahres 2003: TV Espelkamp Gewählt wurde die 1. Herren-Mannschaft des TV Espelkamp, die völlig überraschend das Aufstiegsduell in die 2. Tennis-Bundesliga Nord auf der Anlage des Favoriten TC Neheim-Hüsten gewinnen konnte. Mit wenigen Stimmen Vorsprung kamen die Ostwestfalen auf den ersten Platz vor der Herren 65-Mannschaft des TuS 59 Hamm, die sich seit zehn Jahren regelmäßig die Westfalenmeisterschaft erspielen. Die Prozentzahlen im Einzelnen:
1. TV Espelkamp (Herren) 30,0 Prozent 2. TuS 59 Hamm (Herren 65) 29,1 Prozent 3. Blau-Weiß Sundern (Herren) 17,8 Prozent 4. Ruderclub Hamm (Cilly-Aussem) 17,7 Prozent 5. TC Neheim-Hüsten (Henner-Henkel) 5,4 Prozent
WTV-Tennisspieler des Jahres 2003: Rainer Schüttler (Blau-Weiß Sundern) Gebürtig stammt Rainer Schüttler aus dem hessischen Korbach, doch seit Jahren ist der - auch wenn er bisher auf Grund seiner ATP-Weltranglistenposition noch beim Temaspiel bestreiten durfte - deutsche Weltklassespieler dem TC Blau-Weiß Sundern und Präsident Paul Krengel verbunden. Seine Leistungen im vergangenen Jahr waren grandios und dies honorierten auch die Leser mit 52,8 Prozent der abgegebenen Stimmkarten. Rainer Schüttler, der zum Zeitpunkt des Verbandstages in Dubai weilte, ließ durch Paul Krengel seinen Dank aussprechen, der demzufolge auch den wertvollen Glaspokal entgegennahm. Die Prozentzahlen im Einzelnen:
1. Rainer Schüttler (Blau-Weiß Sundern) 52,8 Prozent 2. Norbert Henn (Grün-Weiss Ennepetal) 19,2 Prozent 3. Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) 14,1 Prozent 4. Aleksandar Djuranovic (TC Neheim-Hüsten) 11,2 Prozent 5. Sven Löchter (Mindener TK) 2,7 Prozent WTV-Tennisspielerin des Jahres 2003: Petra Grundhoff (Union Münster) Seit mehr als 20 Jahren ist Petra Grundhoff (geborene Thülig) ein sportliches Aushängeschild für den Verband. Dies war die Münsteranerin schon zu ihrer aktiven Zeit als internationale Turnierspielerin und gilt auch heute noch als Aktive in den verschiedenen Altersklassen. So wurde sie Deutsche Meisterin Damen 40 und gemeinsam mit dem WTV-Team wurde die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Diese Erfolge honorierten die Leser mit 40,6 Prozent und demzufolge ist Petra Grundhoff die WTV-Spielerin des Jahres 2003 vor Manon Kruse (Ruderclub Hamm) mit 21,6 Prozent geworden. Die Prozentzahlen im Einzelnen:
1. Petra Grundhoff (Union Münster) 40,7 Prozent 2. Manon Kruse (Ruderclub Hamm) 21,6 Prozent 3. Hanna Krampe (THC im VfL Bochum) 19,0 Prozent 4. Claudia Kardys (Blau-Weiss Halle) 15,2 Prozent 5. Christiane Hoppmann (Mindener TK) 3,5 Prozent
Vereins-Homepage des Jahres 2003: Lüdenscheider TV Erstmals wurde im vergangenen Jahr durch den Medienausschuss des Westfälischen Tennis-Verbandes jeweils die >Homepage des Monats< gewählt. Mit dieser Auszeichnung wurden die Vereinsaktivitäten rund um das Internet honoriert. Die insgesamt 11 ausgezeichneten Internetauftritte wurden letztlich auf dem WTV-Portal www.wtv.de zur Abstimung für die >Vereins-Homepage des Jahres 2003< vorgestellt. An dem Voting haben sich 1.358 Personen beteiligt und mit 35,0 Prozent wurde der Internetauftritt des Lüdenscheider TC auf den ersten Platz gewählt. Due Prozentzahlen im Einzelnen:
1. Lüdenscheider TV 35,0 Prozent 2. Die Tenniszeitung (Marl / Ulrich Borchel) 25,0 Prozent 3. TC Menden 18.0 Prozent
Goldene / Silberne WTV-Ehrennadel Mit der Goldenen Ehrennadel des Westfälischen Tennis-Verbandes wurde Paul Krengel (Blau-Weiß Sundern) und Alfred Linde (Grün-Weiß Lippstadt) ausgezeichnet. Der heute 83-jährige Linde war unter anderem 25 Jahre Jugendwart (1970 bis 1995) in Ostwestfalen-Lippe, initiierte 1971 das Bambino-Turnier in Lippstadt und übernahm bereits 1968 für viele Jahrzehnte das Amt des Sportwartes beim TC Grün-Weiß Lippstadt. Paul Krengel ist seit 12 Jahren Präsident des TC Blau-Weiß Sundern und wurde als Teamchef mit der 1. Herrenmannschaft Deutscher Mannschaftsmeister 2003. Zuvor war im in ununterbrochener Reihenfolge der Aufstieg von der 1. Bezirksklasse bis in die 1. Bundesliga geglückt. Außerdem richtete er im vergangenen Jahr die Davis Cup-Begegnung zwischen Deutschland und Weißrussland auf seiner Clubanlage aus.
Die Silberne Ehrennadel des Verbandes erhielten Ernst Sasse (Grün-Weiß Schöppingen), Gaby Ankenbrand (Freigrafendamm Bochum) und Horst Pfeiffer vom TSV Dahl 1878. Der Schöppinger Sasse ist in seiner Heimatstadt seit 1974 Vorsitzender des TC Grün-Weiß, war 15 Jahre lang Breitensportreferent im Münsterland und seit 2001 Breitensportwart des Verbandes. Seit 40 Jahren ist Ankenbrand Vereinsmitglied im Bochumer Club Freigrafendamm und gehört seit 1982 als Schriftführerin des Vorstand des Ruhrbezirks an. Außerdem ist sie seit 1980 Staffelleiterin Ruhrbezirk und Oberschiedsrichterin. Mehr als 15 Jahre war Horst Pfeiffer Kreissportwart und in den Jahren 2001 bis 2003 war er Kreisvorsitzender. In seinem Verein bekleidete er in den Jahren 1974 bis 1977 die Funktion des 2. Vorsitzenden und von 1977 bis 1998 war Pfeiffer Jugend- und Sportwart des TSV Dahl.


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Artikel vom 02.03.2004, 17:19 Uhr
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